Ultraschall-Laborgeräte

Ultraschallgeräte reinigen in fast allen Bereichen der Medizin- und Laborbereiche optimal, da Ultraschall selbst an den unzugänglichsten Stellen Reinigungswirkung entfalten kann.

 

Im Labor sind Ultraschallgeräte vielseitig bewährte Helfer der Forschung, indem sie oft auch in Kombination mit weiteren Verfahren Prozesse effizienter ablaufen lassen oder gar für die Gewinnung von neuen Erkenntnissen stehen, z.B. Beeinflussung von chemischen Reaktionen, Gestaltung von Wirkstoffen etc.

 

Die von soniKKs hergestellten Ultraschallgeneratoren und Schwingsysteme unterstützen:

  • die Reinigung und Desinfektion von Laborzubehör und Medzintechnik
  • das Entgasen von Lösungen
  • das Mischen und Homogenisieren von flüssigen Proben

Ultraschallbäder und Ultraschallschwinger sind heute in Laboranwendungen und in der Medizintechnik unentbehrlich geworden.

Digitale soniKKs Ultraschallgeneratoren können mittels RS232-Schnittstelle in alle gängigen Steuerungs- und Überwachungssysteme eingebunden werden und erlauben rechnergesteuerte Vorgänge. Technische Parameter wie Amplitude oder Energieeintrag lassen sich exakt einstellen, messen und überwachen. Dadurch wird es möglich, auch Echtzeitdaten zur Bewertung und Berechnung von Prozessen zu erheben.

Mit dem optional erhältlichen Webserver und der serienmässig eingebauten Echtzeituhr lassen sich die Werte via Ethernet/Telnet oder auch browserintegriert überprüfen und gegebenenfalls ändern oder anpassen.

Für diese Bereiche der Ultraschall-Reinigungsanwendungen eignen sich besonders die soniKKs-Generatoren K1 und K5.

Sonotroden für Laborgeräte

Sonotroden sind dazu da, Ultraschall in Flüssigkeiten zu übertragen und abzugeben.

Die Auswahl der Sonotrode richtet sich nach der Probenmenge und nach der erforderlichen Ultraschallintensität. Einige Sonotroden ermöglichen sehr hohe Amplituden von bis zu 250µm und damit sehr hohe Schall-Leistungsdichten unter der Sonotroden-Stirnfläche. Es entsteht eine kleine, aber sehr intensive Kavitationszone. Je größer der Durchmesser der Sonotrode, desto mehr Ultraschall-Leistung kann über die somit größere Stirnfläche übertragen werden. Die Schall-Leistungsdichte, als das Verhältnis zwischen abgegebener Leistung und schwingender Fläche, wird geringer. Damit wird die Kavitationszone zwar grösser, aber weniger intensiv.

Eine spezielle Titanlegierung hat sich als das am besten geeignete Sonotrodenmaterial erwiesen, da sie sehr hohe Amplituden zulässt und resistent gegen die meisten Flüssigkeiten ist. Diese Legierung wird auch in der Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt und ist bei soniKKs der Standard für die Herstellung der Sonotroden. Die soniKKs Ultraschallgeneratoren sind speziell auf diese Legierung abgestimmt.

Die Länge einer Sonotrode bestimmt sich aus Bruchteilen bzw. Vielfachen der Wellenlänge des verwendeten Ultraschalls. Bei einer Frequenz von 24kHz ist eine Titansonotrode etwa 100mm lang, sie kann aber auch problemlos in Vielfachen dieser Länge gefertigt werden.

Mit O-Ringen oder schwingungsfreien Flanschen versehene Sonotroden werden zum Einbringen von Ultraschall in Durchflusszellen oder geschlossenen Systemen genutzt.

Da Kavitation natürlich auch an den Sonotrodenflächen wirkt, kommt es hier zum Verschleiß. Dieser beträgt, wenn mit maximaler Amplitude z.B. Wasser beschallt wird, etwa 1mm pro 1.000 Stunden. Das Frequenzbestimmungssystem unserer Ultraschallprozessoren erhöht die Frequenz entsprechend automatisch, so dass ein Abtrag von bis zu 5mm ohne nennenswerte Leistungseinbußen möglich wird.