Ultraschallschneiden

Ultraschallschneiden lässt sich in zwei Hauptanwendungsbereiche unterteilen:

  • Schneiden mit Ultraschall
  • Trennschweissen mit Ultraschall

Ultraschallschneiden hat ein sehr breites Anwendungsspektrum und eröffnet neue Möglichkeiten auf dem Sektor "Schneiden". Die besonderen Vorteile zeigen sich, wenn das zu schneidende Medium relativ weich ist oder zum Anhaften neigt.

Die häufigsten Anwendungen für Ultraschall-Schneiden finden sich in der Lebensmittelindustrie. Es werden z.B. Käse, Kuchen, Süßigkeiten, Backwaren und Torten mit entsprechend geformten Sonotroden präzise geteilt.

Es lassen sich vielschichtige oder homogene Fertigprodukte ebenso wie zähe oder cremige Teige schneiden. Herkömmliche Messer schneiden solche Produkte immer unter Einwirkung von Druck auf das zu schneidende Gut. Die Ultraschall-Sonotrode hingegen teilt die Nahrungsmittel, gleich weder Art, mit Hilfe der Ultraschall-Schwingungen.

Da eine Sonotrode ohne Druck schneidet, verhindert sie im Gegensatz zu herkömmlichen Messern Verformungen, Quetschungen oder Zerdrücken der Nahrungsmittel. Das Zusammendrücken und Verschmieren während des Schneidevorgangs, auch bei mehrschichtigen Produkten, entfällt beim Schneiden mit Ultraschall völlig.

Ein gutes Beispiel für die Effizienz von Ultraschallschneiden ist das Herstellen von Textilien oder LKW- und Zeltplanen. Durch das Schneiden mit Ultraschall franst das Gewebe nicht aus. Es entsteht eine versiegelte oder verschmolzene Schnittkante.

 

Trennschweissen - Ultraschallschneiden

Mit Ultraschall lassen sich auch Glas- oder Kohlefasermatten, Gummi und Folien exakt, schnell und sauber zuschneiden. Bei diesem Material werden durch die mechanischen Schwingungen die Materialien plastifiziert und gleichzeitg durch den aufgebrachten Druck abgeschnitten.

Schneiden mit Ultraschall bietet generell den Vorteil, dass es bei den meisten Materialien sehr gleichmässige Kanten produziert, die gleichzeitg flexibel sind und nur gering auftragen.